Eingrenzung der Ausbreitung

Nachverfolgung der Resistenz

Stärkung des Verantwortungsbewusstseins

Entwicklung neuer Lösungen

Die mit einem Ausbruch durch antibiotikaresistente Nosokomialkeime verbundenen Kosten können erheblich sein, lassen sich aber oft nur schwer beziffern. Zur finanziellen Belastung tragen sowohl die direkten als auch die indirekten Kosten (Alternativkosten) wie z. B. durch Umplanung des Personaleinsatzes, Über- bzw. Unterbelegung von Betten oder entgangene Umsätze für Leistungen, die ohne den Ausbruch hätten erbracht werden können, bei.

Wie schwierig diese Kosten einzuschätzen sind, belegt eine aktuelle Studie aus Großbritannien, derzufolge die Kosten selbst durch einen überschaubaren Ausbruch von Carbapenemase-produzierenden Enterobakterien, von dem 40 Patienten über einen Zeitraum von 10 Monaten betroffen waren, ganz erhebliche finanzielle Auswirkungen hatten: 1,1 Millionen € (1,2 Millionen US-Dollar).1 Da Ausbrüche also erhebliche Kosten verursachen können, sind proaktive Maßnahmen zur Minimierung der Auswirkungen, einschließlich des Screenings von Patienten mit Schnelldiagnostikverfahren, angemessen.

Tabelle 1: Mit einem CRE-Ausbruch in Großbritannien verbundene Kosten

* Relative Kosten in Bezug auf den kostengünstigsten Parameter, Überwachung auf der Station

In diesen Zahlen sind Ausgaben für bauliche Verbesserungen, Prozess- und Anwaltskosten, die Auswirkungen auf den Ruf des Krankenhauses und die mit einem Ausbruch verbundene Morbidität und Mortalität nicht berücksichtigt. Von den 40 Patienten, die von dem Ausbruch betroffen waren, verstarben 16, 5 wurden in palliative Pflege entlassen, 4 wurden dauernd hämodialysebedürftig, 12 benötigten regelmäßige ambulante Versorgung in der Klinik und 3 wurden aus dem Krankenhaussystem entlassen.

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1. Otter JA, Burgess P, Davies F, Mookerjee S, et al. Counting the cost of an outbreak of carbapenemase-producing Enterobacteriaceae: an economic evaluation from a hospital perspective. Clin Microbiol Infect. 2016 Oct 13. pii: S1198-743X(16)30464-5 [Epub ahead of print].

Arzneimittelresistenz ist ein komplexes, sich schnell veränderndes globales Gesundheitsproblem. Um es anzugehen, ist eine Zusammenarbeit zwischen Netzen und Zentren zur Überwachung der antimikrobiellen Resistenz erforderlich, bei der herausgefunden werden soll, welche Pathogene sich wie anpassen. Jeder Ausbruch muss nachverfolgt und weitere Ausbrüche müssen durch schnell greifende Maßnahmen vermieden werden.1 Surveillance ist alles – Wissen ist Macht.

 

Ohne schnelle und koordinierte Maßnahmen bewegt sich die Welt rasend schnell auf ein post-antibiotisches Zeitalter zu, in dem gängige Infektionen und geringfügige Verletzungen, die seit Jahrzehnten behandelbar sind, wieder zum Tod führen können.”

—Weltgesundheitsorganisation, Globaler Bericht über antimikrobielle Resistenz (2014)

 

Cepheid bietet Konnektivitätslösungen, um die Ausbreitung der Infektion nachzuverfolgen, in den Griff zu bekommen und zu reduzieren.

Echtzeitüberwachung und -meldung der Prävalenz kritischer Infektionen und antimikrobieller Resistenz:

 

1. World Health Organization. “Antimicrobial resistance: global report on surveillance.” June, 2014.

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